Reinigung
Hitze, Wasser und Kräuter lösen, was sich körperlich und seelisch angesammelt hat.
Ritual · Mülsen bei Zwickau
Ein Reinigungsritual im Schoß von Mutter Erde: Hitze, Dunkelheit, Gesang und Stille. Vier Runden, aus denen du anders herauskommst, als du hineingegangen bist.
Veranstaltungen
In der Schwitzhüttenzeremonie zelebrieren wir gemeinsam das Reinigungsritual und sind eingeladen, uns nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf geistiger, emotionaler und seelischer Ebene berühren zu lassen. Die Schwitzhütte symbolisiert den Schoß von Mutter Erde und unterstützt uns bei der Verbindung mit unseren Wurzeln sowie zur Natur.
Die Schwitzhütte ist eine der vielen Formen der zeremoniellen Reinigung, die es fast überall auf der Welt gab und aus denen sich später Sauna und Dampfbad entwickelten.
Der Ablauf der Zeremonie, die Hitze und der Kontakt mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft können helfen, uns ganz auf uns selbst zu besinnen, gewohnte Denkmuster aufzuheben, Altes loszulassen und Neues in unser Leben einzuladen.
Im Kontakt mit unseren Gefühlen und unserer inneren Stimme finden wir Klarheit und Orientierung und können gereinigt und gestärkt weitergehen.
„Am Ende verlassen wir die Hütte und kommen neugeboren aus dem Schoß von Mutter Erde."
Überblick
Hitze, Wasser und Kräuter lösen, was sich körperlich und seelisch angesammelt hat.
Im Schoß von Mutter Erde findest du zurück zu deinen Wurzeln und zur Natur.
Im Kontakt mit deinen Gefühlen und deiner inneren Stimme zeigt sich Orientierung.
Der Kreis trägt dich: beim Aufbauen, beim Singen, beim Schweigen und beim Essen.
Ablauf
Wir bauen die Hütte gemeinsam auf, gehen gemeinsam hinein und kommen gemeinsam wieder heraus. Niemand muss etwas können.
Wir kommen an dem schönen Platz in Ruhe an, finden im Kreis zusammen und fokussieren uns auf die Absicht, die jeder von uns mit in die Hütte nehmen möchte.
Alle beteiligen sich an den vorbereitenden Arbeiten. Ein Feuerhüter oder eine Feuerhüterin wird bestimmt und unterstützt die Zeremonie von außen.
Das Feuer, in dem die Steine erhitzt werden, bauen und entzünden wir gemeinsam. Ein aus Weiden gebautes Gerüst in Form eines Iglus hängen wir mit Decken ab.
Bevor es hineingeht, wird es still. Wir sammeln uns und warten, bis die Steine im Feuer zu glühen beginnen.
In der Hütte werden zwischen den Runden neue heiße Steine in die Vertiefung gelegt. Kräuter verglimmen darauf und schaffen eine reinigende Atmosphäre, sanfte Aufgüsse lassen uns schwitzen. Wir erzählen Geschichten, singen, lachen und schweigen.
Am Ende verlassen wir die Hütte und kommen neugeboren aus dem Schoß von Mutter Erde.
Den Abschluss bildet ein gesundes gemeinsames Essen. Halte dir den Abend danach frei und schenke dir Zeit zum Nachspüren.
Schreib mir einfach, auch wenn du vorher noch eine Frage hast. Ich antworte meist am selben Tag.
Gut zu wissen
Etwas Gesundes, Vegetarisches für das gemeinsame Mahl nach der Zeremonie. Wasser und Tee stehen frei zur Verfügung. Denk außerdem an ein großes Handtuch und warme Sachen für danach.
Die Zeremonie geht von 14 bis 21 Uhr, vom gemeinsamen Aufbau über die vier Schwitzrunden bis zum Essen. Halte dir am besten auch den Abend danach frei und schenke dir Zeit zum Nachspüren.
Ja. Du musst nichts können und nichts mitbringen außer deiner Bereitschaft. Wir bauen alles gemeinsam auf, und der Kreis trägt dich durch die Zeremonie.
Sprich mich vor der Anmeldung an, dann schauen wir gemeinsam, ob und wie es für dich stimmig ist. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in der Schwangerschaft oder bei anderen Vorerkrankungen klär das bitte vorher auch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Stimmen
Wir stehen zusammen an einem Platz, Lydia, durch dich geschaffen, du gibst uns Raum zu sein. … Lydia, die Zeremonieleiterin, gießt Wasser über die glühenden Steine, so schweben Gedanken, Gefühle, Lieder und Geschichten im Schoß von Mutter Erde hoch und verbinden uns im Hier und Jetzt und lassen uns spüren, wir sind alle Eins. In tiefer Dankbarkeit an Lydia.
Liebe Lydia, danke dir für diese besondere Erfahrung. Ich nahm an einer Schwitzhüttenzeremonie für Frauen teil, ich spürte während der Zeremonie tiefe Verbundenheit zu mir und den anderen Frauen, obwohl ich sie gar nicht kannte. Für mich war es wie ein Ankommen in mir, ein Nachhausekommen, ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Ich weiß nur eins: Ich möchte wiederkommen.
Es hat mir sehr gefallen, deine Schwitzhüttenzeremonie kennenzulernen. Kann ich jedem empfehlen, der sich selbst und der Natur wieder näherkommen möchte.
Du möchtest dabei sein oder hast noch eine Frage? Schreib mir einfach, ich freue mich auf dich. Alles Liebe, Lydia